Schädlingsbekämpfung

Wirksame Schädlingsbekämpfung für hygienisch sichere Betriebe

Eine konsequente Schädlingsbekämpfung ist ein wesentlicher Bestandteil eines ganzheitlichen Hygienekonzepts. Schadnager, Insekten und andere Schädlinge stellen nicht nur ein hygienisches Risiko dar, sondern können auch Produkte, Anlagen und bauliche Strukturen erheblich beeinträchtigen. Zudem gefährden sie die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und die Sicherheit von Lebensmitteln.

Wir unterstützen landwirtschaftliche Betriebe mit wirksamen und praxisgerechten Lösungen zur Schädlingsbekämpfung und -prävention. Unsere Produkte sind darauf ausgelegt, Schädlingsbefall frühzeitig einzudämmen und dauerhaft zu kontrollieren, ohne den laufenden Betrieb unnötig zu beeinträchtigen. Durch gezielte Maßnahmen lassen sich Infektionsrisiken reduzieren, Hygienestandards sichern und Schäden zuverlässig vermeiden.

Unser Fokus liegt dabei auf einer verantwortungsvollen Anwendung, die Wirksamkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. So tragen unsere Lösungen maßgeblich dazu bei, hygienisch einwandfreie Bedingungen im Stall und in angrenzenden Bereichen dauerhaft zu gewährleisten.

Warum Schädlingsbekämpfung?
Schädlinge im Stall sind mehr als ein hygienisches Ärgernis. Sie verursachen Stress, übertragen Krankheitserreger und gefährden Tiergesundheit, Futterqualität und Betriebshygiene.

Stress für die Tiere

Fliegen und andere Schädlinge sorgen für permanente Unruhe und beeinträchtigen das Wohlbefinden der Tiere.

Verteilung von Krankheitserregern

Fliegen können schädliche Bakterien im Stall verbreiten und Infektionsketten begünstigen.

Verschmutzung von Futter

Maden- und Schädlingskot verunreinigen Tierfutter und erhöhen den Keimdruck erheblich.

Ratten und Mäuse

Nagetiere verschleppen Keime, beschädigen Einrichtungen und stellen ein hohes Gesundheitsrisiko dar.

Krankheitseintrag in den Stall

Schädlinge können Viren, Bakterien und Parasiten direkt in den Tierbestand eintragen.

Frühes Handeln lohnt sich

Eine rechtzeitige und gezielte Schädlingsbekämpfung reduziert Risiken nachhaltig und schützt den Betrieb.

Illustration vergrößert
Entstehung
Entwicklung
Sichtbarer Befall
Bekämpfung
Schädlings-
Kreislauf

Entstehung

Schädlinge entstehen dort, wo Feuchtigkeit, organisches Material und Ruhe zusammenkommen – oft unbemerkt im Stallumfeld.

Hier entscheidet sich, wie hoch der spätere Schädlingsdruck wird.

Schädlingsdruck entsteht,
lange bevor man ihn sieht.

Was im Hintergrund passiert, entscheidet über den späteren Befall.

Illustration: Fliege mit Kinderwagen voller Maden – sinnbildlich für die rasante Vermehrung
Wussten Sie schon?
150–400
Eier pro Ablage · alle 3–4 Tage

Eine einzige Fliege legt 150 bis 400 Eier pro Ablage — und das alle 3 bis 4 Tage. Aus wenigen Tieren wird in kürzester Zeit eine massive Population, die Tiergesundheit, Futterqualität und Stallhygiene spürbar belastet. Wer früh handelt, stoppt die Entwicklung, bevor sie zum Problem wird.

Hygienemanagement im Stall
Erfolgreiche Schädlingsbekämpfung ist kein Einzelprodukt, sondern das Ergebnis eines durchdachten Hygienemanagements. Insektizide spielen dabei eine zentrale Rolle – insbesondere, wenn es darum geht, die sichtbare Belastung im Stall schnell und effektiv zu reduzieren.

1. Betriebliche Grundlagen

Ordnung, Hygiene und klare Abläufe bilden die Basis für jede wirksame Schädlingskontrolle.

  • Ordnung, Hygiene und Kalkzugabe
  • Bauliche und organisatorische Maßnahmen
Diese Faktoren lassen sich aktiv steuern.

2. Kritische Hygienebereiche

Werden Grundlagen vernachlässigt, entstehen Zonen, die ideale Bedingungen für Fliegen und Maden bieten.

  • Feuchte Futterreste
  • Feuchtes Einstreu
  • Nähe zu Mist- und Güllebereichen
  • Ungünstige Stallumgebung

3. Schädlingsdruck gezielt senken

Der Großteil der Fliegenpopulation entwickelt sich zunächst unbemerkt im Madenstadium.

  • Ca. 85 % der Population: Maden
  • Ca. 15 % der Population: fliegende Insekten
Insektizide sind entscheidend für schnelle Entlastung im Stall.

Richtig eingesetzt sind sie ein zentraler Bestandteil eines professionellen Hygienemanagements.

Unser Ansatz: Insektizide gezielt einsetzen, Hygiene konsequent umsetzen und Rahmenbedingungen optimieren. So wird Schädlingsbekämpfung wirksam, nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll.
Wirkstoffe
Unterschiedliche Wirkstoffgruppen greifen Schädlinge auf unterschiedliche Weise an. Entscheidend ist die gezielte Auswahl und der fachgerechte Einsatz im Rahmen eines durchdachten Hygienemanagements.

Pyrethrine

Effektives Kontaktinsektizid
  • Permethrin, Tetramethrin, Pyrethrin
  • Öffnung der Natriumkanäle in Nervenzellen
  • Schnelle Störung des Nervensystems
Besonders geeignet zur schnellen Reduktion sichtbarer Schädlinge.

Thiophosphorsäureester

Systemische Nervenschädigung
  • Azamethiphos
  • Hemmung der Cholinesterase
  • Störung zentraler Nervenfunktionen
Bewährte Wirkstoffgruppe bei starkem Schädlingsdruck.

Terpene

Repellierende Wirkung
  • Geraniol
  • Abschreckende Wirkung über den Geruch
  • Unterstützend im Hygienekonzept
Ergänzend zur Reduktion des Schädlingsdrucks.

Chrysanthemen Extrakt

Pflanzenextrakt mit hohem Gehalt an natürlichen Pyrethrinen
  • Hoch wirksames Kontaktinsektizid
  • Schnelle Wirkung auf das Nervensystem
  • Wirksam gegen Eier und Larven
Natürliche Alternative mit breitem Wirkungsspektrum.
Mäuse und Ratten – gezielt und verantwortungsvoll bekämpfen
Ratten und Mäuse stellen ein erhebliches Risiko für Tiergesundheit, Betriebshygiene und Futtersicherheit dar. Eine wirksame Bekämpfung ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil eines professionellen Hygienemanagements.

Wirkungsweise von Brodifacoum

Brodifacoum gehört zur Gruppe der Antikoagulanzien und verhindert die Bildung lebenswichtiger Gerinnungsfaktoren im Blut.

Im natürlichen Lebensablauf können Wunden nicht mehr verschlossen werden – die Tiere verenden zeitverzögert innerhalb weniger Tage.

Die verzögerte Wirkung verhindert Köderscheu bei intelligenten Nagern.

Bedeutung der Bekämpfung

Ratten und Mäuse sind Überträger zahlreicher gefährlicher Krankheiten.

  • Maul- und Klauenseuche
  • Schweinepest, Tollwut, Hantavirus
  • Tuberkulose, Pilzinfektionen
  • Parasiten wie Würmer, Flöhe und Milben

Zusätzlich verderben sie Viehfutter mikrobiell und geschmacklich.

Platzierung der Köder

Köder sollten gezielt an stark frequentierten Stellen ausgebracht werden.

  • Nur für Nager zugängliche Bereiche wählen
  • Rattenköderboxen zum Schutz einsetzen
  • Wöchentliche Kontrolle und Nachfüllung
Fachgerechte Platzierung erhöht Sicherheit und Wirkung.
Unser Anspruch: Wirksame Nagerbekämpfung mit maximaler Verantwortung. Durch gezielten Einsatz, sichere Anwendung und regelmäßige Kontrolle wird der Schädlingsdruck nachhaltig reduziert.